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EU-Projekt VIA LIGHT zur zweisprachigen Erziehung und Bildung in Tallinn gestartet
EU-Projekt VIA LIGHT zur zweisprachigen Erziehung und Bildung in Tallinn gestartet
© PhotoEU-Projekt VIA LIGHT zur zweisprachigen Erziehung und Bildung in Tallinn gestartet
© PhotoTALLINN, 15. Februar (RIA Novosti).
Das europäische Bildungsprojekt VIA LIGHT ist am 18. Januar 2012 in Tallinn (Estland) offiziell gestartet worden. Dabei handelt es sich um die inhaltliche Weiterentwicklung des 2007-2009 erfolgreich umgesetzten innovativen Projekts LIGHT (Language for Integration and Global Human Tolerance). Das Ziel war die Ausarbeitung und Anwendung eines europäischen Modells für den Aufbau zweisprachiger Kindergärten in Europa insbesondere für Kinder mit russischsprachigem Migrationshintergrund, darunter aus Russland und den GUS-Ländern.
Das Ziel des auf zwei Jahre (2012-2013) angelegten Projekts VIA LIGHT ist die Ausarbeitung von speziellen Schulungsmodulen für die Weiterbildung von Pädagogen für zweisprachige Erziehung und Bildung sowie die Qualifizierung von Lehrkräften für die Arbeit mit zweisprachigen Kindern.
Die Schulungskurse basieren auf gemeinsamen europäischen Methoden, die in der Praxis unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten angewandt werden. Das Projekt sieht Methoden vor, die als übliches Direktstudium und als Online-Unterricht für die Ausbildung zum Trainee in den Regionen durch erfahrene Referenten der Partnerländer angewandt werden.
Das neue Projekt (wie auch das vorherige) wird im Rahmen des EU-Programms „Lebenslanges Lernen“ verwirklicht http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/index_en.htm.
Zweisprachigkeit ist ein wichtiges Thema in der EU geworden. Nach neuesten Angaben leben etwa 25 Millionen Menschen mit fremden Wurzeln in der Europäischen Union. Die Integration von Migranten in die Gesellschaft eines EU-Landes bei gleichzeitiger Wahrung ihrer nationalen Identität ist den EU-Beschlussorganen zufolge ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Sozial-, Bildungs-und Wirtschaftsentwicklung in Europa.
An VIA LIGHT sind kinderpädagogische Institutionen aus Bulgarien, Zypern, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Moldawien und die führende Nachrichtenagentur Russlands RIA Nowosti beteiligt. Innovative Bildungsmodule werden an mindestens drei Universitäten, sechs zweisprachigen
Schulen und 15 Kindergärten in den Projektländern getestet und zertifiziert.
„VIA LIGHT ist ein konkretes und beeindruckendes Beispiel für die aktive Integration russischsprachiger Migranten in Europa und zugleich ein Beleg für die praktische Umsetzung der europäischen Bildungspolitik im Bereich der Mehrsprachigkeit. Die Interkulturelle Pädagogische Gesellschaft MITRA e.V. engagiert sich als Initiator des Projekts seit seiner Gründung 1993 für die Förderung bilingualer Erziehung und Bildung russischsprachiger Migranten in Deutschland und in Europa“, sagte Renate Eras - externe Evaluatorin, deren Aufgabe das projektbegleitende EU-Controlling der Projektentwicklung ist.
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein derVerfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

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RIA Novosti unterstützt EU-Projekt VIA LIGHT zur zweisprachigen Erziehung und Bildung

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