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Wirtschaft

Russlands Parlamentschef fordert Innovationstransfer in die Wirtschaft

11:36 30/06/2007
MOSKAU, 30. Juni (RIA Novosti). Die Aufgabe des Staates besteht nicht nur darin, die Entwicklung neuer Technologien zu fördern, sondern sie auch wirtschaftlich zu nutzen.

Das sagte der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Boris Gryslow, vor Journalisten. Er fügte hinzu, dass der Wirtschaftsnutzen dabei das wichtigste Kriterium ist.

Gryslow, zugleich Chef der Partei "Einheitliches Russland", gratulierte den russischen Bürgern zum "Tag des Erfinders und Verbesserers", der am Samstag begangen wird. Er sagte, das sei ein Fest der Menschen, "die in einem großen Maße die Zukunft der Wirtschaft Russlands bestimmen".

"Wir wollen, dass sich die russische Wirtschaft (...) dank des schöpferischen Potentials unseres Volkes entwickelt. Dieses Potential ist immer groß gewesen - die Namen unserer Landsleute haben in allen Bereichen der Wissenschaft und Technik Weltruf erlangt. Auch heute werden russische Neuentwicklungen nach Gebühr weltweit anerkannt", sagte Gryslow.

Er verwies darauf, dass "Einheitliches Russland" derzeit das Parteiprojekt "Denkfabrik" umsetzt. Auch andere Projekte der Partei seien durch Innovationen geprägt, sagte Gryslow. Zu den wichtigsten Richtungen zählte er Nanotechnologien, Wasserstoffenergie und Biochemie.

Gryslow bemerkte, dass die Entwicklung von Innovationen in unterschiedlichen Branchen bei einem Treffen von Mitgliedern von "Einheitliches Russland" mit dem Präsidenten erörtert wurden.

"Der Partei ‚Einheitliches Russland" geht es darum, dass unsere Initiativen vom Staatschef gebilligt und unterstützt werden. Damit könnte man die Gesetzgebungsbasis der innovativen Wirtschaft möglichst effektiv aufzubauen", sagte Gryslow.

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