Wirtschaft
Russische Eisenbahnen schließt Armenien ans Verkehrsnetz
„Auf Regierungsbeschluss wird die staatliche Aktiengesellschaft ‚Armenische Eisenbahn’ liquidiert. Nachdem die Forderungen der Gläubiger erfüllt worden sind, wird das Vermögen der AZD in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Verkehrs- und Fernmeldewesen Armeniens überführt“, heißt es in einer Pressemitteilung der armenischen Regierung.
Der Verkehrsminister ist beauftragt worden, der armenischen Regierung binnen einem Monat den Vertragsentwurf über Konzessionsverwaltung des Vermögens der Armenischen Eisenbahn vorzulegen.
Der Finanz- und Wirtschaftsminister soll AZD von den Verpflichtungen aus dem Kredit gegenüber der Internationalen Entwicklungsvereinigung (IDA) in Höhe von 12,6 Millionen US-Dollar entbinden, der nach dem Abkommen mit der armenischen Regierung vom 7. Juli 2000 gewährt worden war.
Wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde, hat der russische Eisenbahnmonopolist die Ausschreibung über die Konzessionsverwaltung der AZD gewonnen. Der russische Konzern verpflichtet sich, die fehlenden Verkehrsverbindungen mit den benachbarten Ländern Aserbaidschan und Türkei herzustellen.
Der russische Bahnkonzern ist bereit, 572 Millionen US-Dollar, darunter 230 Millionen in den nächsten fünf Jahren, in AZD zu investieren.

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