Wirtschaft
Russische Teilrepublik Komi trotzt Finanzkrise mit großen Holzvorräten
Dies teilte Präsident der Republik Wladimir Torpolow am Rande einer Konferenz über die "Zellstoff-und Papierindustrie Russlands und der GUS" in Wien im RIA-Novosti-Gespräch mit.
Nach seinen Angaben planen die großen Unternehmen nicht, sich aus der dünn besiedelten Region zwischen Taiga und Tundra zurückzuziehen.
Der Präsident hob hervor, dass der Waldreichtum in Komi mit Ländern wie Finnland und Schweden vergleichbar sei und gerade erst erschlossen werde.
"Auf dem Territorium der Republik wird schon ein großes Investitionsprojekt zur Holzveredelung umgesetzt. Ich meine das Projekt Step - Modernisierung der Zellstoff- und Papierproduktion des Mondi Holzindustriekomplexes Syktywkar, das als einer der ersten den Prioritätsstatus in der Russischen Föderation bekommen hat", sagte Torpolow.
"Das zweite große Projekt, das demnächst den Status eines Prioritätsprojekts erhalten wird, ist der Bau eines großen Zellstoff- und Papierkombinats im Norden von Komi", sagte er.
Nach seinen Worten ist das der in den letzten 40 Jahren erste Bau eines solchen Kombinats mit einer Kapazität von etwa einer Million Zellstoff im Jahr.
Der Präsident lobte zudem die Zusammenarbeit mit dem polnischen Unternehmen Woodcom an, das trotz der Finanzkrise etwa drei Milliarden Rubel (1 Euro = ca. 34 Rubeln) in eine der Waldgebiete investiert hat.
"Das Wichtigste ist, dass wir das einzige Territorium des europäischen Teils Russlands sind, wo es ungenutzte Rohstoffressourcen gibt, die nicht verpachtet wurden und kompakt liegen", sagte der Präsident abschließend.

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