Wirtschaft
China steigt bei Ölförderung im Irak ein
Wie die chinesische Agentur Xinhua am Dienstag weiter mitteilte, hat das Geschäft einen Wert von 2, 9 Milliarden Dollar.
Der irakische Ölminister Hussein al-Shahristani betonte bei der Vertragsunterzeichnung "die Wichtigkeit der Teilnahme der chinesischen Seite an der Erschließung irakischer Erdölvorkommen und somit am Wiederaufbau des Irak".
Mit Teilnahme der China National Petroleum Corporation (CNPC) soll auf dem Areal Al-Ahdab täglich über 11 000 Barrel Öl gefördert werden, das vorwiegend ans Zubeidiyah-Kraftwerk geliefert wird. Der Rest ist für den Export bestimmt.
Das erste Erdölgeschäft mit dem Irak hatte China noch mit der Saddam-Hussein-Regierung im Jahr 1996 geschlossen. Die Verwirklichung dieses Projekts wurde jedoch zunächst wegen der UN-Wirtschaftssanktionen gegen den Irak und dann wegen der US-Invasion im Jahr 2003 auf unbestimmte Zeit verschoben.
Laut den erkundeten Ölvorräten von etwa 15,3 Milliarden Tonnen (112 Milliarden Barrel) liegt der Irak weltweit an zweiter Stelle nach Saudi-Arabien. Im Irak soll es nach Angaben von Experten noch unentdeckte Ölvorräte in Höhe von 200 Milliarden Barrel geben.

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