Wirtschaft
Wall Street nimmt Abschied von „Darwin-Liberalismus“
„Obama wird die Wall Street umgestalten. Er wird ihrem Darwin-Liberalismus ein Ende bereiten“, sagte Nina Chruschtschowa, Professorin der New School University und Urenkelin des sowjetischen Staatschefs Nikita Chruschtschow, zu RIA Novosti.
„In seiner aktuellen Form hat dieser wilde Liberalismus versagt. Er wurde zur Geisel des Weißen Hauses, das seit acht Jahren fast alles zerstören konnte“, hieß es.
Die Wall-Street-Landschaft sei bereits geändert worden, betonte Thomas F. Cooley, Professor an der New York University Stern School of Business.
„Nach einigen Banktrotterklärungen und Übernahmen treten nun sechs Banken in den Vordergrund, denen drei Viertel aller US-Assets gehören. Die Regierung wird nicht zulassen, dass sie Pleite gehen. Somit nimmt die regulierende Rolle des Staates deutlich zu. Ansonsten sind die Risiken zu hoch“, so Cooley.

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