Wirtschaft
Gazprom-Chef und Turkmenistans Vizepremier erörtern Bau der Kaspischen Gaspipeline
Das teilte die Gazprom-Pressestelle am selben Tag in Moskau mit. Bei dem Treffen in der turkmenischen Hauptstadt Aschchabad sprachen Miller und Tagyjew auch über Bedingungen des Baus einer Gasaufbereitungsanlage am Feld Süd-Iolotan, hieß es.
Ein Abkommen über den Bau der Kaspischen Gaspipeline war am 20. Dezember von den Regierungen Russlands, Kasachstans und Turkmenistans unterzeichnet worden. Über die Leitung soll Gas von Feldern im Flachwasserbereich des Kaspischen Meeres und von anderen Vorkommen auf dem Territorium Kasachstans und Turkmenistans nach Russland gepumpt werden. Die geplante Durchsatzkapazität der Leitung beträgt bis zu 30 Milliarden Kubikmeter aus Turkmenistan und etwa 10 Milliarden Kubikmeter aus Kasachstan.
Nach Schätzung der britischen Beratergesellschaft Gaffney, Cline & Associates (GCA) lagern im Feld Süd-Iolotan bis zu 14 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Es handelt sich somit um das viert- oder fünftgrößte Gasvorkommen der Welt.

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