
MOSKAU, 14. Januar (RIA Novosti). Die Ukraine soll laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew für den Schaden aufkommen, den Russland infolge des ausfallenden Gastransits nach Europa verbuchen muss.
Am Mittwoch beauftragte Medwedew den staatlichen Energiekonzern Gazprom, die genaue Schadenshöhe zu berechnen. Dem Staatschef zufolge sind Gazprom infolge der Transitblockade Einnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar entgangen. "Solche Summen dürfen wir nicht mehr verlieren", sagte Medwedew. Es werde keine Geschenke mehr geben. Er forderte, das Geld von der ukrainischen Seite einzutreiben.