Wirtschaft
Verbraucherpreise in Russland wachsen beschleunigt
Die Inflation wuchs in Russland zunehmend schnell noch im Februar auf 1,7 Prozent gegenüber 1,2 Prozent im Februar 2008. Im Januar wuchsen die Verbraucherpreise wegen der angehobenen Tarife um 2,4 Prozent (im Februar 2008 waren es 2,3 Prozent).
In den ersten zehn Märztagen stiegen die Preise wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,4 Prozent. Im März 2008 wurde eine Preissteigerung um insgesamt 1,2 Prozent registriert.
Wie der Vizepremier und Finanzminister Russlands, Alexej Kudrin, zuvor erklärt hatte, soll sich die Inflation im Lande wegen des geschwächten Rubels beschleunigen, weil Importwaren wesentlich teurer werden.
Der offiziellen Prognose für 2009 zufolge wird die Inflation 13 bis 14 Prozent betragen, Experten vermuten jedoch, dass sie nach den Jahresergebnissen auf 15 bis 20 Prozent wachsen kann.
In der Woche vom 3. bis zum 10. März wurde Zucker um 1,6 Prozent und Tee um 1,3 Prozent teurer. Um 0,7 bis 1 Prozent teurer wurden solche Nahrungsmittel wie Gefrierfisch, Reis, Nudeln und Babynahrung.
Billiger wurden dagegen Sonnenblumenöl (in den letzten acht Tagen um 0,7 Prozent), Eier (um 0,5 Prozent) und Hirse (um 0,2 Prozent).
Obst und Gemüse wurden durchschnittlich in der letzten Woche um 0,5 Prozent teurer.
Autobenzin wurde um 0,9 Prozent und Dieselkraftstoff um 1,3 Prozent billiger.
Die Fahrpreise im öffentlichen Stadtverkehr erhöhten sich um 0,3 Prozent.

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