Wirtschaft
Wall Street Journal lobt erfolgreiche Verteidigung des Rubels
Das stellt „Wall Street Journal“ am Montag fest. Wie die Zeitung schreibt, ist es der russischen Regierung gelungen, einen von vielen Experten prognostizierten Aufschwung der Devisenspekulationen auf dem russischen Markt zu verhindern. Zwar kann die russische Währung nach wie vor für Schwankungen bei den Rohstoffpreisen und für Befürchtungen bei ausländischen Investoren sorgen, doch die Folgen der im Januar beschlossenen Devisenpolitik scheinen derzeit positiv.
„Wir waren über die sichtbare Rubel-Stabilität etwas verwundert“, zitiert „Wall Street Journal“ Lars Rasmussen, Analyst der Danske Bank in Kopenhagen.
Am 23. Januar hatte Russlands Zentralbank die Obergrenze für den Doppel-Devisen-Korb (0,55 Dollar und 0,45 Euro) mit 41 Rubel festgelegt. Seit der Zeit ist der Rubelkurs stabil geblieben, was, so das Blatt, ein Resultat der geringen Dynamik der Öl-Preise und der Verhärtung der Kontrolle über die Rubel-Liquiditäten ist.
Die sinkende Tendenz des Rubel-Kurses war im vergangenen Sommer nach dem schlagartigen Ölpreis-Verfall sowie dem Kaukasus-Konflikt mit Moskaus Beteiligung eingesetzt, der die Investoren verunsicherte.

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