
MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Die Verbraucherpreise sind in der Europäischen Union in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 0,2 Prozent gestiegen, in Russland dagegen um 5,4 Prozent. Die Lebensmittel sind in diesem Zeitraum in der EU um 0,6 Prozent und in Russland um 5,3 Prozent teurer geworden.
Der Russischen Statistikbehörde zufolge sind die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum in jedem dritten EU-Land, so in Belgien, Deutschland, Irland, Spanien, Italien, Portugal, Estland und Zypern, sogar zurückgegangen.
Im März sind die Preise gegenüber dem Februar in Belgien, Bulgarien, Deutschland, Luxemburg, Slowakei und Estland gesunken.
Besonders hoch war die Inflation im ersten Quartal in den EU-Ländern Lettland (Anstieg um 3,3 Prozent), Litauen (um 2,9 Prozent), Rumänien (um 2,6 Prozent) und den Niederlanden (um 2,2 Prozent). Zum Vergleich: In Weißrussland stiegen die Verbraucherpreise in dieser Zeit um 6,1 Prozent und in der Ukraine um 5,9 Prozent an.
Besonders teuer sind die Lebensmittel in der EU in Ungarn und Zypern (Preissprung um 4,9 Prozent), auf Malta (um 4,3 Prozent), in Polen (um 3,8 Prozent) und in Finnland (um 2,1 Prozent) geworden. In Spanien, Estland, Portugal, Irland, Dänemark, der Slowakei und Österreich wurden die Lebensmittel dagegen im Vergleich zum Jahresende 2008 billiger (um 0,3 bis 1,2 Prozent).
Besonders auffallend sanken die Lebensmittelpreise im März in Lettland, der Slowakei, Österreich und Dänemark - um 0,8 bis 1,3 Prozent. In Zypern, Polen und auf Malta stiegen sie jedoch im vergangenen Monat entsprechend um 2,6, um 2 und 1,9 Prozent.
In Russland verteuerten sich unter den Lebensmitteln seit Jahresanfang besonders Obst - um 19,5 Prozent (in der EU durchschnittlich um 1,1 Prozent), Zucker, Marmelade, Honig, Schokolade und Pralinen - um 11,8 Prozent (in der EU um 1,3 Prozent) und Gemüse - um 9,0 Prozent (EU - um 4,8 Prozent).