Wirtschaft
Russland nutzt Opel-Deal als Sprungbrett zu Weltautomarkt
„Das ist Bestandteil einer zuvor angenommenen Handlungsstrategie“, sagte Arkadi Dworkowitsch, Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten, am Mittwoch auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.
„Natürlich rechneten wir damit, dass es uns eine Integration in den weltweiten Automarkt gelingt. Dass ausgerechnet Opel diese Möglichkeit bietet, konnten wir aber nicht vermuten“, hieß es.
Laut dem in der vergangenen Woche gebilligten Konzept soll die russische Sberbank 35 Prozent der Opel-Anteile bekommen. 35 Prozent soll auch GM halten. 20 Prozent gehen an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Die Opel-Mitarbeiter behalten zehn Prozent. Der russische Autohersteller GAZ soll als Industriepartner von Opel fungieren.

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