RIA Novosti

Wirtschaft

Ukraine hofft auf Milliardenkredit europäischer Banken

20:05 16/06/2009
KIEW, 16. Juni (RIA Novosti). Die Ukraine hofft, bei europäischen Banken einen Kredit in Höhe von vier Milliarden US-Dollar aufzunehmen, um ihre unterirdischen Gasspeicher zu füllen.

Das sagte die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko am Dienstag, nach der Sitzung des Kooperationsrats EU-Ukraine in Luxemburg. „Ich hoffe, dass Naftogas Ukrainy die Kreditressourcen erhalten wird, um die Kassenengpässe in der Frühjahrs- und Sommerzeit zu decken und die Speicher mit Gas zu füllen.“ Verhandelt werde unter anderem mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), teilte Timoschenko mit. Die Finanzhilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) werde nicht für diese Zwecke verwendet.

Der IWF hatte der Ukraine einen Stabilisierungskredit in Höhe von 16,43 Milliarden US-Dollar zugesagt, um dem Land aus der Wirtschaftskrise zu helfen. Die beiden ersten Raten in Höhe von 4,5 bzw. 2,8 Milliarden US-Dollar wurden bereits überwiesen. Im Juli sollen weitere 3,2 Milliarden US-Dollar folgen. Die ukrainische Regierung und der staatliche Gasversorger Naftogas hatten zudem Russland um einen Kredit von 4,2 Milliarden US-Dollar für den Kauf von 19,5 Milliarden Kubikmeter Gas ersucht. Das Gas ist für einen technisch reibungslosen Transit nach Europa erforderlich. Moskau wollte den Kredit nicht im Alleingang gewähren und rief Europa auf, eine internationale Gläubigergemeinschaft ins Leben zu rufen.

  • Add to blog
  • Send to friend
  • Share

in den Blog einfügen

Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.

Video-Code:

Vorschau:

RIA NovostiUkraine hofft auf Milliardenkredit europäischer Banken

20:05 16/06/2009 Die Ukraine hofft, bei europäischen Banken einen Kredit in Höhe von vier Milliarden US-Dollar aufzunehmen, um ihre unterirdischen Gasspeicher zu füllen. >>

per E-Mail versenden

bitte alle Felder ausfüllen!

Artikel teilen

Digg Digg FacebookTwitter Twitter



  Рейтинг@Mail.ru   Rambler's Top100  
© 2012 RIA Novosti