Wirtschaft
Russland wird 2010 Privatisierung fortsetzen - Vizepremier Schuwalow
WLADIWOSTOK, 03. Oktober (RIA Novosti). Russlands Regierung wird im nächsten Jahr die Privatisierung fortsetzen und etliche Aktienpakete anbieten, die jetzt dem Staat gehören. Das teilte Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow am Sonnabend im russischen Fernsehen mit.
„Momentan arbeitet die Regierung an einem Privatisierungsprogramm für das nächste Jahr", sagte er. „Jetzt enthält die Liste eine Reihe von Unternehmen, in denen die Staatsanteile verkauft werden."
„Wir müssen die Staatskasse auffüllen", sagte er. „Mit den Einnahmen aus der Privatisierung wird das Haushaltsdefizit gedeckt."
Zunächst sollen die Unternehmen ermittelt werden, die verkauft werden könnten, so der Vizeregierungschef. „Der zweite Teil der Arbeit wird erledigt, wenn sich ein potentieller Investor findet, der bereit ist, einen Preis zu zahlen, die den Staat zufrieden stellen würde. Danach wird der endgültige Beschluss über den Verkauf getroffen."
Zugleich räumte Schuwalow ein, dass in der Liste solche Unternehmen wie der Ölkonzern Rosneft bzw. die russische Eisenbahn RZD nicht enthalten sind.
„Hoch- und Binnenseehäfen wie auch die Flughäfen könnten dort eventuell verkauft werden, wo die Privatinvestoren bereit sind, die entsprechende Infrastruktur zu bauen", fügte er hinzu.

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