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Türkei stellt sich im Handel mit Iran und China auf nationale Währungen um

12:16 28/10/2009

Die Türkei stellt sich im Handel mit Iran und China schrittweise auf die nationalen Währungen um, nun sollen rund 20 Prozent des Außenhandelsumsatzes unabhängig von Dollar und Euro abgewickelt werden.

ANKARA, 28. Oktober (RIA Novosti). Die Türkei stellt sich im Handel mit Iran und China schrittweise auf die nationalen Währungen um, nun sollen rund 20 Prozent des Außenhandelsumsatzes unabhängig von Dollar und Euro abgewickelt werden.

Das berichten die türkischen Medien am Mittwoch.

Zuvor hatte die Türkei im Handel mit Russland auf den Dollar verzichtet. Die Initiative dazu hatte der türkische Präsident Abdullah Gül während seines Russland-Besuchs im Februar unterbreitet. In Moskau wurde diese Initiative unterstützt.

Der Vorschlag, im Handel mit Iran und China auf die nationalen Währungen umzusteigen, wurde während des jetzigen Teheran-Besuchs des türkischen Premiers Tayyip Erdogan unterbreitet.

Bei einem türkisch-iranischen Geschäftsforum teilte er am Dienstag mit, dass beide Länder eine entsprechende Rechtsgrundlage bereits vorbereitet haben. "Wir haben die notwendige gesetzliche Akte angenommen und sind zu einer Umstellung bereit", zitiert ihn die Zeitung "Milliyet".

Wie das Blatt feststellt, beläuft sich der türkische Warenumsatz mit Russland, Iran und China auf mehr als 65 Milliarden US-Dollar im Jahr. Russland liegt dabei an der Spitze: Der bilaterale Handelsumsatz betrug im vergangenen Jahr laut der türkischen Statistikbehörde rund 37,8 Milliarden Dollar.

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