RIA Novosti

Wirtschaft

Gazprom versichert Europa reibungslosen Gastransit

19:51 03/12/2009

ROM, 03. Dezember (RIA Novosti). Bei der Versorgung Europas mit russischem Erdgas soll es keine Probleme geben, falls das Transitland Ukraine seine Verpflichtungen strikt erfüllt.

Das erklärte der Sprecher des russischen Gasmonopolisten Gazprom, Sergej Kuprijanow, am Donnerstag in Rom. "Für eine neue 'Gas-Krise' gibt es keine objektiven Voraussetzungen. Wir haben sowohl Transit- als auch Lieferverträge. Deshalb wird alles glatt gehen, wenn die Ukraine rechtzeitig zahlt und (russisches) Gas ununterbrochen durchleitet", sagte er.

Kuprijanow teilte mit, dass turkmenisches Gas immer noch nicht nach Russland gepumpt wird. "Wir setzen Verhandlungen über die Wiederaufnahme der Lieferungen fort", sagte er, konnte aber keine konkreten Termine nennen.

Am Donnerstag hatten Gazprom und der italienische Versorger Eni ein Memorandum of Understanding in Bezug auf die Gaspipeline South Stream unterzeichnet. Über diese Leitung soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Die ersten Lieferungen sind für 2013 geplant. Ein 900 Kilometer langer Teil der Leitung - zwischen der russischen und der bulgarischen Schwarzmeerküste - wird auf dem Meeresgrund verlegt. Die geplante Durchsatzkapazität der Pipeline beträgt 63 Milliarden Kubikmeter im Jahr. South Stream soll die Abhängigkeit von den Transitländern wie Ukraine und Türkei abbauen. Vom bulgarischen Varna sollen zwei Abzweigungen via Balkan nach Italien und Österreich gebaut werden.

  • Add to blog
  • Send to friend
  • Share

in den Blog einfügen

Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.

Video-Code:

Vorschau:

RIA NovostiGazprom versichert Europa reibungslosen Gastransit

19:51 03/12/2009 Bei der Versorgung Europas mit russischem Erdgas soll es keine Probleme geben, falls das Transitland Ukraine seine Verpflichtungen strikt erfüllt. >>

per E-Mail versenden

bitte alle Felder ausfüllen!

Artikel teilen

Digg Digg FacebookTwitter Twitter



  Рейтинг@Mail.ru   Rambler's Top100  
© 2012 RIA Novosti