
MOSKAU, 14. Dezember (RIA Novosti). Präsident Dmitri Medwedew erwartet eine härtere Konkurrenz auf dem globalen Energiemarkt, plädiert aber dabei für ein neues Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen.
Russland strebe unbedingt ein internationales Abkommen an, das das 2012 ablaufende Kyoto-Protokoll ablösen werde, sagte Medwedew am Montag in einer Beratung bei Moskau zur Energiewirtschaft.
„Selbst wenn sich all die Berichte über den Klimawandel nicht bestätigen, werden wir nichts verlieren, denn wir werden eine bessere Energieeffizienz erzielen und die Umwelt verbessern“, hieß es.
Der Präsident rief auf, sich auf eine härtere Konkurrenz auf dem weltweiten Energiemarkt gefasst zu machen: „Auf diesem Markt gibt es mittlerweile viele starke Akteure, mit denen wir nicht nur gute Beziehungen aufbauen, sondern manchmal auch hart konkurrieren müssen. Wir müssen dazu bereit sein, wenn wir an strategischen und taktischen Plänen arbeiten“.
Wie Vizepremier Igor Setschin mitteilte, haben die russischen Einnahmen aus dem Energieexport im laufenden Jahr umgerechnet rund 41 Milliarden Euro erreicht. Damit sei der Plan um 31 Prozent übertroffen worden.