Wirtschaft
Volkswagen mit Umsatzeinbruch in Russland
MOSKAU, 12. Januar (RIA Novosti). Der deutsche Konzern VW hat im vergangenen Jahr in Russland vor dem Hintergrund der Weltfinanzkrise mit 39 400 verkauften Fahrzeugen einen Umsatzeinbruch von 21,8 Prozent gegenüber 2008 verbucht.
Dennoch sei der Anteil der VW-Marke am russischen Automarkt wegen der allgemeinen Flaute 2009 um die Hälfte auf 2,9 Prozent gewachsen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die populärste Marke in Russland war der Passat: Verkauft wurden insgesamt 9 400 Pkws. Auf Platz zwei kam der Volkswagen Jetta mit 7 800 verkauften Fahrzeugen. Weiter folgte der Offroader Tiguan, der im VW-Werk in Kaluga (190 km südwestlich von Moskau) gebaut wird. Insgesamt wurden 7 100 Fahrzeuge dieses Typs vermarktet, 2,6-mal so viel wie 2008.
Seit Juli 2009 werden im Werk Kaluga zudem die Modelle Caddy und Transporter montiert. Der deutsche Autobauer hat bereits 570 Millionen Euro in diese Produktionsstätte investiert. Der gesamte Investitionsumfang beträgt laut Vereinbarungen mit den russischen Behörden 750 Millionen Euro.
Fotoreihe: Das Volkswagen-Werk im russischen Kaluga
Fotoreihe: Volkswagen zeigt Autoneuheiten: von Luxuskarosserie bis Elektroauto

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