Wirtschaft
Kooperation von Macht und Gesellschaft bei Russlands Modernisierung entscheidend - Dworkowitsch
MOSKAU, 21. Januar (RIA Novosti). Der Erfolg des von der Landesführung Russlands proklamierten Kurses auf Modernisierung "wird im Endeffekt davon abhängen, wie gründlich Macht und Gesellschaft beim Konzipieren konkreter Schritte zum technologischen Durchbruch miteinander kooperieren werden". Das betont der Präsidentenberater Arkadi Dwortkowitsch am Donnerstag in der Tageszeitung "Wedomosti".
Dabei hebt er die beiden wichtigsten Komponenten der russischen Modernisierung hervor: Entwicklung von Innovationen und neuen Technologien innerhalb des Landes und ein effektiver Import von Technologien und Ausrüstungen für den realen Wirtschaftssektor.
Russland müsse dabei schrittweise "nicht nur ein großer Abnehmer und Absatzmarkt von Technologien sein, sondern zu einem globalen HiTech-Lieferer werden", so Dworkowitsch.
"Das Projekt des technologischen Durchbruchs ist wohl die größte politische Initiative der heutigen Führung des Landes", führt der Wirtschaftsexperte weiter aus. "Wie ein jedes Venture-Projekt ist es mit diversen Gefahren und sogar mit Skepsis verbunden, es ist aber nicht aus blauem Dunst entstanden."
Der Staat wolle dabei einer beschleunigten Entwicklung in folgenden Bereichen besondere Aufmerksamkeit schenken: Energieeffektivität und neue Brennstoffarten, medizinische Technologien und Pharmazeutik, Energiewirtschaft, Datentechnologien, Weltraumforschung und Telekommunikation.
Dworkowitsch schlägt vor, die Innovationsentwicklung in Russland am 12. und 13. Februar beim Wirtschaftsforum in Krasnojarsk zu behandeln.

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