Wirtschaft
Russland: Schwere Zeiten für Automobilhersteller AvtoVAZ
SAMARA, 01. Februar (RIA Novosti). Der größte russische PKW-Hersteller AvtoVAZ (im Wolga-Gebiet) will im Februar um 60 Prozent mehr Fahrzeuge als im Januar bauen, damit jedoch nicht wie ursprünglich geplant zur Vollarbeit übergehen.
Das teilte der Pressedienst des Automobilwerkes am Montag RIA Novosti mit.
Das Automobilwerk ist vor allem als Hersteller der Pkw "Lada" bekannt. Nach vorläufigen Angaben hat AvtoVAZ im Januar dieses Jahres 17 400 PKWs gebaut, im Februar sollen es 24 600 werden.
Wie die russische Zeitung "Kommersant" am Montag mitteilte, sind die Verkäufe im Januar die niedrigsten seit Beginn der Wirtschaftskrise gewesen.
Nach verschiedenen Angaben hat AvtoVAZ im Januar dieses Jahres 17 000 bis 20 000 Wagen verkauft. Das ist um rund 40 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Krisenjahres 2009.
Der bekannte Produzent an der Wolga hat gegenwärtig über 56 500 fertige Autos zu stehen, teilt die Zeitung mit.
Die Verkäufe im Januar seien auf 3,3 Milliarden Rubel (etwa 77,7 Millionen Euro) zurückgegangen - das sei ein Art Minusrekord.
Allerdings entfielen auf den Januar die zehntägigen Neujahrsferien in Russland, so dass die Einnahmen aus dem Verkauf im Februar dennoch etwas zunehmen können, schreibt der "Kommersant".

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