Wirtschaft
Kasachstan will mehr aufbereitetes Uran nach Japan liefern
TOKIO, 24. März (RIA Novosti). Kasachstan will demnächst den Export von Uranerzeugnissen nach Japan erweitern und bis zu 40 Prozent des Marktes der Uranlieferungen in dieses Land besetzen.
Das teilte der Staatssekretär und Außenminister von Kasachstan, Kanat Saudabajew, am Mittwoch der japanischen Nachrichtenagentur Nikkei mit.
Saudabajew verwies darauf, dass die Hauptprinzipien und -richtungen der Kooperation im Atomenergiebereich in einem Regierungsabkommen formuliert sind, das am 2. März 2010 in Tokio unterzeichnet worden war.
Das Abkommen „ermöglicht es, die Kooperationssphären zu erweitern“. Kasachstan sei unter anderem daran interessiert, von Japan Technologien im Bereich der Atomindustrie zu erhalten. Darüber hinaus sehen etliche Dokumente, die die kasachische Atomkorporation Kazatomprom und japanische Unternehmen früher unterzeichnet hatten, den Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich des nuklearen Brennstoffzyklus vor.
„So werden japanische uranhaltige Materialien in Kasachstan, im Hüttenwerk Ulbinsk (Gebiet Ostkasachstan) aufbereitet, um dann als Rohstoff bei der Herstellung von Brennstofftabletten in Japan verwendet zu werden“, sagte der Minister.
„Die Umsetzung der genannten Vereinbarungen soll es in den nächsten Jahren ermöglichen, den Anteil der kasachischen Uranerzeugnisse auf dem japanischen Markt von drei bis vier Prozent auf 40 Prozent zu steigern. Rund 30 Prozent davon sollen auf hoch aufbereitete Produkte entfallen“ sagte der kasachische Minister.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter






