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Russischer Konzern Inter RAO sucht Partner für Wasserkraftwerk in Ecuador

21:34 27/04/2010

Der russische Stromkonzern Inter RAO UES sucht nach Partnern für die Erstellung der Machbarheitsstudie für das Wasserkraftwerk Coca Codo Sinclair (am Amazonas) in Ecuador.

MOSKAU, 27. April (RIA Novosti). Der russische Stromkonzern Inter RAO UES sucht nach Partnern für die Erstellung der Machbarheitsstudie für das Wasserkraftwerk Coca Codo Sinclair (am Amazonas) in Ecuador.

Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Moskau mit. Zuvor hatten sich Inter RAO UES, die russische Roseximbank und der ecuadorianische Konzern Hidrotoapi S.A. auf die Kooperation in der Elektrizitätswirtschaft geeinigt, darunter auch beim Bau von Wasserkraftwerken.

Laut einem in Moskau unterzeichneten Protokoll sollen noch zwei Kraftwerke - Sarapullo (mit einer Leistung von 48 Megawatt) und Alluriquin (198 Megawatt) an den Flüssen Pilaton und Toachi - gebaut werden. Sein Angebot will der russische Konzern dem Kabinett in Quito noch im Frühjahr 2010 vorlegen. Die Arbeiten sollen von der Roseximbank finanziert werden.

Inter RAO UES war als ein auf Auslandsgeschäft spezialisiertes Tochterunternehmen des mittlerweile aufgelösten russischen Strommonopolisten EES Rossii (UES) ins Leben gerufen worden. Der Konzern kontrolliert Strom erzeugende und Strom verteilende Kapazitäten in Russland, Armenien, Georgien, Kasachstan, Transnistrien (Moldawien) und Finnland mit der gesamten Nennleistung von knapp 18 000 Megawatt.

Das Unternehmen betreibt eine aktive Investitionstätigkeit und hat eine dominierende Stellung in Russland beim Export und Import von Strom. Sein Grundkapital beträgt 227,411 Milliarden Rubel (5,85 Milliarden Euro). 57,3 Prozent der Anteile werden vom Staatskonzern Rosatom gehalten.

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