Wirtschaft
Chinas BIP im 1. Halbjahr um elf Prozent gestiegen
PEKING, 15. Juli (RIA Novosti). Chinas BIP ist im 1. Halbjahr 2010 um 11,1 Prozent angestiegen, die Inflation liegt bei 2,6 Prozent. Das teilte die staatliche Statistikbehörde der VR China am Donnerstag mit.
Der BIP-Umfang belief sich in diesem Zeitraum auf 2,55 Billionen Dollar.
Zuvor hatten Analysten der chinesischen Investmentgesellschaft CITIC Securities einen 11,2-prozentigen BIP-Anstieg in der 1. Jahreshälfte prognostiziert. Laut dieser Prognose sollte sich das Wachstumstempo im 2. Quartal gegenüber den 11,9 Prozent vom 1. Quartal verlangsamen.
Der IWF hatte gemäß einer zuvor veröffentlichten Prognose einen 10,5-prozentigen BIP-Anstieg in China erwartet.
Die Inflation belief sich im 1. Halbjahr auf 2,6 Prozent, so die staatliche Statistikbehörde. Die Teuerungsrate in den Städten war mit 2,5 Prozent etwas geringer als auf dem Lande (2,8 Prozent). Besonders spürbar - um 5,5 Prozent - war die Teuerung bei den Lebensmitteln.
Laut den am 5. März veröffentlichten Regierungsplänen soll die Jahresinflation 2010 höchstens drei Prozent betragen. Dabei befürchten die Analysten, dass gerade die steigende Inflation eine Überhitzung der chinesischen Wirtschaft verursachen könnte.
Der Einzelhandelsumfang stieg im 1. Halbjahr um 18,2 Prozent auf 1,07 Billionen Dollar an.

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