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Kultur

Russischer Berlinale-Erfolg hat symbolischen Tier-Hintergrund

15:03 21/02/2010

MOSKAU, 21. Februar (RIA Novosti). Der Auszeichnung eines russischen Films mit drei Silbernen Berlinale-Bären ist eine symbolische Begegnung im Hohen Norden vorausgegangen.

„Dieser Auszeichnung liegen die Bemühungen vieler Menschen zugrunde.. Ich danke allen, die mit uns drei Monate lang auf der Tschukotka verbracht haben und vor allem natürlich Regisseur Alexej Popogrebski",  sagte der russische Schauspieler Sergej Puskepalis. Er und sein Kollege Grigori Dobrygin hatten am Samstagabend Silberne Bären für die besten Darsteller erhalten.

Ihr Film, der im Berlinale-Programm „How I Ended This Summer" hieß, trägt im Original den grammatisch entstellten Namen „Wie ich in diesem Sommen verbracht habe" und erzählt ein menschliches Drama in einer Polarstation. Einen Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung erhielt auch der Kameramann dieses Films, Pawel Kostomarow.

Dobrygin und Puskepalis sahen da eine symbolische Bedeutung. „Wir drehten eine Szene, da kam unser Beleuchter und sagte, drei Bären seien in unser Lager gelangt. Wir filmten diese Tiere - und nun bekommen wir wieder drei Bären. Das ist ein Zeichen! Diese Bären aus Berlin werden sich in Russland wohl fühlen", sagten die beiden dem russischen Ersten Fernsehen. 

Der Goldene Bär ging an den türkischen Regisseur Semih Kaplanoglu mit seinem Film „Honig".

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