Umwelt/Katastrophen
Öl tritt nach jüngster Explosion im Golf von Mexiko aus (Überblick)
Thema: Öldesaster im Golf von Mexiko
MOSKAU, 02. September (RIA Novosti).
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Unter der am Donnerstag explodierten Bohrinsel der Firma Mariner Energiy im Golf von Mexiko tritt Rohöl aus.
Wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die US-Küstenwache meldete, hat sich bereits ein 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breiter Ölteppich gebildet.
Das Unglück hatte sich um 09:30 Uhr Ortszeit (16:30 Uhr MESZ) 180 Kilometer südlich der Stadt Vermilion Bay (US-Bundesstaat Louisiana) ereignet. Die Behörden entsandten sieben Hubschrauber, zwei Flugzeuge und vier Schiffe zu dem Unglücksort. Ein Mann wurde verletzt. 13 andere Arbeiter wurden durch die Wucht der Explosion ins Wasser geschleudert und später gerettet. Nach Angaben des Ministeriums für nationale Sicherheit wurde zum Zeitpunkt der Explosion weder Gas noch Öl gefördert. Zu den Ursachen der Explosion wurden keine Angaben gemacht.
Vor fünf Monaten war im Golf von Mexiko die Plattform Deepwater Horizon des britischen Konzerns BP explodiert und die bislang schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte ausgelöst. Damals kamen elf Menschen ums Leben. Das Gewässer wurde durch 4,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) Rohöl verpestet. Die bisher größte Ölkatastrophe ereignete sich 1989 vor der Alaska-Küste, als aus einem gestrandeten Tanker "nur" rund 260 000 Barrel Öl in das Weltmeer ausgetreten waren.

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