Umwelt/Katastrophen
Brennendes Dorf in Südsibirien evakuiert
Thema: Russland brennt
KRASNOJARSK, 08. September (RIA Novosti).
Waldbrände in Russland überwiegend bewältigt
Zehntausende Ortschaften in Russland ohne eigene Feuerwehr
Duma-Saison beginnt mit Zank wegen Waldbränden
Schwere Naturbrände im Wolgaland bedrohen benachbarte Regionen (Zusammenfassung)
Multimedia
Mehr als 300 Einwohner des Dorfes Nikolajewka in der Region Altai (Südsobirien) sind wegen eines schweren Brandes evakuiert worden.
Das teilte die Leiterin des örtlichen Zivilschutzes, Olesja Kukujewa, am Mittwoch mit. Die Meschen seien in einigen benachbarten Ortschaften untergebracht. Im Dodrf Nikolajewka selbst seien etwa 50 Häuser abgebrannt, hieß es. Angaben zu Toten oder Verletzten wurden nicht gemacht.
Aus der Stadt Krasnojarsk sind bereits zwei Mi-8- und zwei Mi-26-Hubschrauber zum Löschen der Brände in das Krisengebiet abgefogen. In nächster Zeit soll auch ein Wasserflugzeug des Typs Be-200 starten.
Einigen Angaben zufolge griff ein Steppenbrand im benachbarten Kasachstan auf russisches Territorium über. Die Flammen verbreiteten sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von bis zu zwölf Stundenkilometern.
Bei den schwersten Wald- und Torfbränden in Russland kamen in diesem Sommer landesweit über 50 Menschen ums Leben, tausende Menschen wurden obdachlos. Vernichtet wurden mehr als zehn Millionen Hektar Wald.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:




Twitter






