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Streit in Jerusalem: Behörden entfernen moslemische Grabsteine
MOSKAU, 13. August (RIA Novosti).
MOSKAU, 13. August (RIA Novosti). Die Behörden in Jerusalem haben jetzt rund 300 Grabsteine von einem moslemischen Friedhof im Zentrum der Stadt entfernt. Der Friedhof liegt auf einem Gelände, um dessen Zugehörigkeit die Behörden und die Moslems straiten, berichtet AP am Freitag.
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum mit dem Hauptquartier in Los Angeles will an dieser Stele ein Toleranz-Museum errichten lassen, während die Moslems gegen jegliche Bauaktivitäten auf diesem Gelände sind.
Wie das Jerusalemer Bürgermeisteramt mitteilte, handelt es sich um gefälschte Grabsteine, die erst vor kurzem von moslemischen Aktivisten gelegt worden seien. Laut diesen Angaben hätten Verterter der Islamischen Bewegung dafür eine Genehmigung für die Restaurierung von Grabstätten ausgenutzt.
Vertreter der Islamischen Bewegung bestreiten das und behaupten, dass alle Grabsteine echt seien. Sie werfen den Behörden eine Verletzung des Gerichtsbeschlusses vor, keine Gräber ohne Abstimmung mit der Bewegung anzutasten, so AP.

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