
US-Präsident Barack Obama hat dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy in einem Telefongespräch für die Unterstützung des Prozesses der Nahost-Regelung gedankt.
Das geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes des Weißen Hauses hervor.
Am Donnerstag fanden in Washington nach einer langen Pause Direktverhandlungen des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu und des Chefs der Palästinensischen Autonomiebehörde (PNA), Mahmud Abbas, statt.
Im Ergebnis des Treffens haben sich die Seiten laut dem Pressedienst darauf geeinigt, die regelmäßigen Treffen wieder aufzunehmen. Sie sollen alle zwei Wochen stattfinden. Außerdem solle die Arbeit an einem Rahmenabkommen über die friedliche Regelung in die Wege geleitet werden. Abbas und Netanjahu erklärten, dass es möglich sei, den Konflikt im Laufe des Jahres beizulegen, und versprachen, am 14./15. September zusammenzutreffen. Das Treffen solle im ägyptischen Sharm el-Sheikh stattfinden.
Wie der Pressedienst weiter berichtete, bestätigte Sarkozy die Absicht, die Direktverhandlungen zwischen Israel und der PNA auch weiter zu unterstützen sowie zusammen mit Obama und anderen Staatschefs auf das Erreichen des Friedens in der Region hin zu arbeiten.
Das Weiße Haus teilte auch am Donnerstag mit, dass Obama am 31. August mit dem König von Saudi-Arabien Abdullah bin Abdul Aziz die Nahost-Problematik und die Direktverhandlungen zwischen Israel und der PNA telefonisch besprochen habe. Ein weiteres Gesprächsthema sei der Abschluss der aktiven Phase der militärischen Operation der USA im Irak gewesen.