
Das Außenministerium der Kaukasusrepublik Georgien hat Bedauern im Zusammenhang mit dem jüngsten Bombenanschlag in Wladikawkas mit 17 Toten geäußert und Moskau Hilfe angeboten.
"Der Terrorismus ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir haben den Terror immer verurteilt. Das georgische Außenamt bedauert den Tod von Menschen bei dieser Attacke und spricht den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus", heißt es in einer am Donnerstag in Tiflis veröffentlichten Erklärung. Die georgischen Behörden bekundeten ferner die Bereitschaft, Russland jegliche Hilfe zu erweisen, sollte Moskau Tiflis darum ersuchen.
Am Donnerstagmorgen hatte ein Selbstmordattentäter vor dem Tor eines belebten Marktes in der Hauptstadt der Teilrepublik Nordossetien eine Autobombe gezündet. FSB-Experten schätzten die Sprengkraft der mit Metallteilen gespickten Bombe auf 30 bis 40 Kilogramm TNT. Vor Ort kamen 15 Menschen und der Terrorist selbst ums Leben. Wenige Stunden später starb ein 1,5-jähriges Kind in einem Krankenhaus. Insgesamt wurden 138 Menschen verletzt, 110 von ihnen werden in Krankenhäusern behandelt.