Politik
Russische Kriegsschiffe verlassen Syrien

Russische Kriegsschiffe „Admiral Kusnezow“
© RIA Novosti. Oleg LastochkinMOSKAU, 10. Januar (RIA Novosti).
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Der russische Schiffsverband um den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ hat nach dem zweitägigen Aufenthalt den syrischen Hafen Tartus verlassen.
Dies teilte das Presseamt der russischen Nordflotte am Dienstag mit. Ziel des Besuchs sei die Auffüllung der Vorräte gewesen.
Die russischen Kriegsschiffe waren am Sonntag in dem Stützpunkt Tartus vor Anker gegangen. Die syrische Agentur Sana bezeichnete die Ankunft der russischen Kriegsschiffe als Solidaritätszeichen an das syrische Volk. In Tartus befindet sich eine Versorgungsbasis der russischen Marine.
Der Besuch erweckte bei westlichen Medien besondere Aufmerksamkeit, weil in Syrien seit Mitte März gewaltsame Proteste gegen Präsident Assad andauern, der Gewalt gegen die Demonstranten einsetzt. Nach UN-Angaben sind bei den Unruhen bereits 5000 Menschen getötet worden. Russland lehnt trotz des blutigen Vorgehens gegen die Opposition einen Regimewechsel in Syrien nach „libyschem Szenario" ab.
Dem Schiffsverband gehören neben der „Admiral Kusnezow“ auch der U-Bootjäger Admiral Tschabanenko", das Küstenschutzschiff „Ladny“ sowie der Tanker „Lena" und der Schlepper „Nikolai Tschiker“ an. Die Schiffe hatten am 6. Dezember eine Fahrt durch internationale Gewässer begonnen und bereits mehrere Übungen mit bordgestützten Kampfjets abgehalten.

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