Politik
Russland reagiert diplomatisch auf japanischen Kurilen-Besuch
Thema: Zunehmende Spannungen zwischen Russland und Japan

Kurilen-Inseln
© RIA Novosti. Alexander LiskinMOSKAU, 14. Januar (RIA Novosti).
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Der Versuch Japans, seine Position in Bezug auf die Zugehörigkeit der vier südlichen Kurileninseln zuzuspitzen, schadet den Beziehungen zwischen Moskau und Tokio, heißt es am Samstag in einer Pressemitteilung des russischen Außenministeriums.
Das Außenministerium habe die jüngste Beobachtungstour des japanischen Außenministers Koichiro Gemba in die Nähe der russischen Kurileninseln, auf die Japan Anspruch erhebt, bemerkt.
„Wenn dieser Schritt betonen sollte, wie wichtig der Ausbau einer gegenseitig vorteilhaften Kooperation zwischen den anliegenden Regionen Russlands und Japans (…) ist, dann kann so eine Absicht natürlich nur begrüßt werden“, hieß es in der Pressemitteilung.
Wenn aber die Beobachtung die für Moskau unannehmbare japanische Position, dass die Inseln Japans „nördliche Territorien“ seien, zuspitzen solle, dann „wird es die positive Atmosphäre in den bilateralen Beziehungen, die sich in der letzten Zeit gestaltet, kaum stärken“.
Gemba war am Samstag auf Hokkaido, die Russland am nächsten gelegene japanische Insel, gereist und hat von dort aus die Kurilen von einem Kutter sowie von der Inselküste beobachtet.

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