Politik
Sarkozy: Frankreich tut sein Bestes, um Iran-Krieg zu verhüten
PARIS, 20. Januar (RIA Novosti).
Neben Russland will auch Frankreich alles in seiner Kraft stehende tun, um einen internationalen Waffengang gegen den Iran zu verhindern.
„Ein militärisches Eingreifen würde das Problem nicht lösen, sondern zu Krieg und Chaos im Nahen Osten und möglicherweise in der ganzen Welt führen“, sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Freitag in Paris. Frankreich werde alles nur Mögliche tun, um eine militärischer Invasion zu verhindern.
Zuvor hatte Frankreich ein Ölembargo gegen den Iran gefordert, der trotz internationaler Appelle die Urananreicherung fortsetzt. Vor diesem Hintergrund drohte der iranische Vizepräsident Mohammed Reza Rahimi, die Straße von Hormus zu sperren, falls die EU Sanktionen gegen iranisches Öl verhängen sollte. Diese Meeresenge zwischen Persischen Golf und dem Golf von Oman gilt als einer der wichtigsten Wege für den Transport von Öl und Gas aus der Region.
Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines zivilen Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Der UN-Sicherheitsrat hat bereits mehrere Sanktionen verabschiedet. Die Regierung in Teheran beteuert den friedlichen Charakter ihrer Atomaktivitäten. Parallel dazu versuchen Russland, die USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, den Iran auf dem Verhandlungsweg von der Uran-Anreicherung abzubringen.

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