Politik
Syrischer Botschafter: Türkei und Libanon versorgen Rebellen mit Waffen
Thema: Unruhen in Syrien

Der syrische Botschafter in Moskau Riad Hadad
© RIA Novosti. Alexandr NatruskinMOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti).
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Vor dem Hintergrund der andauernden Gefechte in Syrien hat der syrische Botschafter in Moskau, Riad Hadad, der Türkei und dem Libanon vorgeworfen, die Rebellen mit Waffen zu beliefern.
„Die Waffen für diese Gruppen kommen aus dem Ausland, aus dem Libanon und der Türkei“, sagte der Botschafter am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau. Mit diesen Waffen würden die Rebellen syrische Soldaten und unbewaffnete Zivilisten angreifen.
In Syrien dauern seit März gewaltsame Proteste gegen Präsident Assad an, der zwar Reformen angekündigt hat, jedoch Gewalt gegen die Demonstranten einsetzt. Nach syrischen Angaben kämpft die Armee gegen gut bewaffnete Extremisten. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits 5000 Menschen getötet worden. Die syrischen Behörden sprechen von 2000 Todesopfern auf beiden Seiten.
Im Dezember setzte die Arabische Liga Beobachter in Syrien ein, die den Abzug der Regierungstruppen aus Protesthochburgen und die Freilassung politischer Gefangener überwachen sollen. Im Januar wurde eine Beobachtergruppe im Raum Latakia von Unbekannten angegriffen. Elf Missionsmitglieder wurden dabei verletzt.

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