Politik
Japanische Schiffe steuern trotz Protesten Chinas auf umstrittene Senkaku-Inseln zu
Thema: Gebietsstreit zwischen China und Japan

Japanischen Aktivisten mit einem der Schiffe auf Senkaku ankommen, um der Japaner zu gedenken, die im Zweiten Weltkrieg in dieser Region gefallen waren
© AFP/ ANTOINE BOUTHIERMOSKAU, 18. August (RIA Novosti).
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Japanische Schiffe sind am Samstag mit Kurs auf die mit China umstrittenen Inseln Senkaku (Chinesisch: Diaoyu) im Ostchinesischen Meer ausgelaufen.
Wie die AFP meldet, ist eine aus rund 20 Schiffen bestehende Flottille von der südjapanischen Insel Ishikagi gestartet. Laut Reuters soll eine Delegation aus 100 japanischen Aktivisten mit einem der Schiffe auf Senkaku ankommen, um der Japaner zu gedenken, die im Zweiten Weltkrieg in dieser Region gefallen waren.
Das chinesische Außenministerium hatte am Samstag gegen dessen Pläne Tokios, eine Flottille zu den genannten Inseln zu schicken, protestiert und von den japanischen Behörden gefordert, „die Handlungen, die die Souveränität Chinas antasten, unverzüglich einzustellen“.
Wie Tokio behauptet, stehen die Inseln seit 1895 unter japanischer Kontrolle. Peking hingegen verweist darauf, dass die Diaoyui-Inseln auf den japanischen Landkarten aus den Jahren 1783 und 1785 als chinesisches Territorium verzeichnet sind.
Nach Meinung von Taiwan und Festland-China hält Japan die Inseln „gesetzwidrig besetzt“. Laut Japan beanspruchen China und Taiwan seit den 1970er-Jahren die Inseln, die, wie sich herausstellte, an wertvollen Rohstoffen reich sind.

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