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Pentagon-Chef: Militäreinsatz in Syrien nur zusammen mit Weltgemeinschaft
Thema: Unruhen in Syrien
Unruhen in Syrien
© AFP/ MIGUEL MEDINAUnruhen in Syrien
© AFP/ MIGUEL MEDINAWASHINGTON, 28. September (RIA Novosti)
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Pentagon-Chef Leon Panetta hält eine Intervention in Syrien für einen ernsthaften Fehler, die Teilnahme der USA an einem Militäreinsatz bei einer entsprechenden Entscheidung der Weltgemeinschaft sei jedoch selbstverständlich.
„Dies (eine Intervention - Anm. Red.) wäre ein ernsthafter Fehler. (…) Die USA arbeiten mit der Weltgemeinschaft zusammen, um den syrischen oppositionellen Kräften zu helfen und allen humanitäre Hilfe bereitzustellen, die unter der Gewalt in Syrien gelitten haben. Wir beobachten auch aufmerksam die Depots mit chemischen und biologischen Waffen (in Syrien - Anm. Red.)“, sagte US-Verteidigungsminister.
Er reagierte damit auf eine Aufforderung an die arabischen Länder, in den Syrien-Konflikt einzugreifen, die der Emir von Katar am Vortag der Uno unterbreitet hatte. Frankreich hatte seinerseits die Idee vorgebracht, in den von der Opposition kontrollierten syrischen Gebieten „Sicherheitszonen“ zu schaffen.
Laut Panetta gibt es in der Syrien-Frage noch Möglichkeiten für diplomatische Mittel, einschließlich eines verstärkten Drucks auf Syriens Präsident Assad. Die USA würden allerdings den Weg einschlagen, den die Weltgemeinschaft wählt.
Falls sich die Weltgemeinschaft für eine Militäroperation entscheiden sollte, „werden wir natürlich daran teilnehmen“, sagte Panetta.
Am Mittwochabend wies der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil Al-Arabi, darauf hin, dass die Aufrufe zu einer Intervention in Syrien in Umgehung der UNO nicht voraussetzen, dass es zu einem gewaltsamen Machtumsturz in diesem Land kommt. Laut Al-Arabi begreifen doch alle, dass ein Krieg in Syrien „zu Tausenden neuer Opfer führen wird“.
Der gewaltsame Konflikt zwischen der bewaffneten Opposition und den Regierungstruppen in Syrien dauert seit März 2011 an. Seitdem sind im Land nach UN-Angaben mehr als 20 000 Menschen getötet worden. Die syrischen Behörden sind laut eigenen Angaben mit Widerstand von gut bewaffneten Extremisten konfrontiert, die von außen unterstützt würden.

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