Politik
Syrien wirft Türkei Wirtschaftsterrorismus vor
Thema: Unruhen in Syrien
NEW YORK / UNO, 16. Januar (RIA Novosti).
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Syrien hat der Türkei „Wirtschaftsterrorismus“ sowie den Abtransport von Industrieanlagen aus Syrien vorgeworfen.
„Die türkische Regierung hat die Leiden des syrischen Volkes für Piraterie und Wirtschaftsterrorismus ausgenutzt, welcher darin bestand, dass rund 1500 Einheiten pharmazeutischer und Industrieausrüstungen gestohlen, zerlegt und aus der Stadt Aleppo in die Türkei abtransportiert wurden“, erklärte der syrische Uno-Botschafter Baschar Dschaafari am Dienstagabend vor dem Weltsicherheitsrat in einer offenen Diskussion zur Terrorbekämpfung.
„Diese verbrecherischen Aktivitäten, die die Faktoren der Entwicklung des Wohlstandes der Syrier gefährden, müssen verurteilt werden – ebenso wie wir die gewöhnlichen Terroranschläge verurteilen, die Tote und Zerstörungen mit sich bringen.“
Dschaafari zufolge soll der UN-Sicherheitsrat die Türkei dazu auffordern, das „gestohlene Eigentum wieder zurückzubringen“ sowie Entschädigungen zu leisten.
Der Konflikt zwischen den Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition dauert in Syrien seit März 2011 an. UN-Angaben zufolge sind in dieser Zeit über 60 000 Menschen ums Leben gekommen. Die syrischen Behörden geben an, auf den Widerstand gut bewaffneter Rebellen zu stoßen, die von außen unterstützt würden.

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