MINSK, 29. August (RIA Novosti). Alexander Lukaschenko geht auf mögliche Konsequenzen der aktuellen Kaukasus-Krise ein und setzt sich mit Medienberichten über neue Nato-Basen an der weißrussischen Grenze auseinander. „In den letzten Tagen sind geopolitische Widersprüche im Kaukasus auf eine Militärkonfrontation hinausgelaufen. Nun wird das Nordatlantische Bündnis aus meiner Sicht versuchen, seine Positionen möglichst schnell zu festigen. Das wird vor allem nahe unserer Grenzen geschehen“, so der weißrussische Staatschef am Freitag. Er wies darauf hin, dass die Nato einigen Medienberichten zufolge die Gründung neuer Stützpunkte im Baltikum erwäge. „Hoffentlich bleiben diese Berichte unbestätigt. Wenn es diese Nato-Politik aber wirklich gibt, werden wir solche Aktivitäten natürlich nicht ignorieren“, hieß es. „In nächster Zeit werden wir wahrscheinlich einen drastischen Politikwandel zwischen Ost und West erleben. Wenn es dazu kommt, bleibt auch Weißrussland nicht unbetroffen“, so Lukaschenko. |
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