MOSKAU, 15. September (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew sieht keine Chancen für eine Verbesserung der Beziehungen mit Georgien unter dem jetzigen georgischen Staatschef Michail Saakaschwili. Unter Saakaschwili sei das unmöglich, sagte Medwedew am Dienstag in Moskau bei einem Treffen mit Mitgliedern des internationalen Diskussionsklubs Waldai. Eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen wäre erst nach einem Machtwechsel in Tiflis denkbar. Georgien hatte vor einem Jahr die diplomatischen Beziehungen mit Russland abgebrochen, nachdem Moskau die abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten anerkannt hatte. Der Anerkennung war ein Überfall der georgischen Armee auf Südossetien vom 8. August vorausgegangen, der Hunderte Zivilisten und Dutzende russische Friedenssoldaten das Leben kostete und nur mit Hilfe russischer Truppen abgewehrt werden konnte.
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