CHISINAU, 15. Oktober (RIA Novosti). Nach dem Anschlag mit Dutzenden von Verletzten in Chisinau schließen moldawische Behörden nicht aus, dass das Terrornetzwerk Al-Qaida dahinter steckt oder die Spur nach Transnistrien führt. „Die Al-Qaida hat möglicherweise ihre jungen Anhänger in Moldawien manipuliert und den Anschlag auf dem Marktplatz von Chisinau mit organisiert“, sagte Innenminister Viktor Katan am Donnerstag. Er schließen auch nicht aus, dass die Spur in Moldawiens abtrünnige Provinz Transnistrien führe: „Wir stehen im Kontakt mit Transnistriens Sicherheitsbehörden, denn die gestern gezündete Handgranate stammt offensichtlich aus den dortigen Militärdepots“. Der Anschlag mit 36 Verletzten am Mittwochabend habe darauf abgezielt, die Bevölkerung einzuschüchtern, hieß es. Die Pressekonferenz, auf der das mitgeteilt wurde, fand trotz einer erneuten Drohung eines Anschlages in der Stadtmitte statt. Ein ebenfalls mit einer Handgranate bewaffneter Mann war am Donnerstagvormittag zum Sitz der Staatsanwaltschaft vorgedrungen. Er forderte die Freilassung seines wegen Mordes verurteilten Sohnes und ließ sich erst am frühen Nachmittag entwaffnen. |
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