MOSKAU, 05. November (RIA Novosti). Der Staatsduma-Rat hat den Abkommensentwurf zwischen Russland und Weißrussland über den gemeinsamen Schutz der Außengrenze des Unionsstaates im Luftraum und über den Aufbau des Einheitlichen regionalen Luftverteidigungssystems zur Erörterung angenommen. Das teilte der Staatsduma-Vorsitzende und Chef der Parlamentarischen Versammlung der Weißrussisch-Russischen Union, Boris Gryslow, am Donnerstag mit. Die Ratifizierung des Abkommens und dessen Umsetzung sollen laut Gryslow den Grenzschutz des Unionsstaates im Luftraum zuverlässiger machen. Das Abkommen, das am 3. Februar 2009 in Moskau unterzeichnet wurde, sieht den Aufbau eines einheitlichen regionalen Luftverteidigungssystems vor und legt dessen Aufgaben sowie die Prinzipien der Gliederung und des Einsatzes der zum System gehörenden Truppen und Mittel fest. „Das Dokument hat für Weißrussland und Russland, für unseren Unionsstaat sowie für die GUS und für den Aufbau einer neuen Sicherheitsarchitektur in Europa eine große Bedeutung“, sagte Gryslow. Das gemeinsame Luftverteidigungssystem von Weißrussland und Russland soll Bestandteil des vereinten Luftverteidigungssystems der GUS-Mitgliedsländer werden. Laut Gryslow soll die Bewaffnung bzw. Ausrüstung der Truppen des Einheitlichen Luftverteidigungssystems mit Staatsgeldern Russlands und Weißrusslands, die für die nationalen Rüstungsprogramme vorgesehen sind, sowie mit Mitteln finanziert werden, die für die Entwicklung des vereinten Luftverteidigungssystems der GUS-Mitgliedsländer bereitgestellt werden. weitere Artikel zu diesem Thema
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