RIGA, 09. Februar (RIA Novosti). Die lettische Regierung hat sich entgegen ihrer früheren Position doch noch für eine Volkszählung im Jahr 2011 entschlossen. Das erfuhr RIA Novosti am Dienstag vom Pressedienst dieser Baltischen Republik. Die Regierung hatte früher die Möglichkeit erwogen, angesichts der schweren Wirtschaftssituation im Land auf die Teilnahme an der von der Europäischen Union für das Jahr 2011 geplanten Volkszählung zu verzichten. Lettland durchlebt eine schwere Wirtschaftskrise, wobei viele Betriebe bankrott gegangen sind und die Arbeitslosenquote bei mehr als 19 Prozent liegt. Lettland betreibt eine totale Einsparungspolitik im Staatssektor. Auf Ersuchen der Regierung werden die internationalen Finanzstrukturen der Republik einen Kredit von insgesamt 7,5 Milliarden Euro gewähren. Sollte Lettland seine Verpflichtungen zur Volkszählung im Jahr 2011 nicht erfüllen, wird es mit einer Strafe von etwa zehn Millionen US-Dollar belegt, verlautete aus dem Pressedienst. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wird die Volkszählung Lettland 6,5 Millionen Lat (rund 13 Millionen US-Dollar) kosten. weitere Artikel zu diesem Thema
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