Russland
Duma verlängert Abkommen mit Kirgisien über Umsiedlung der russischen Landsleute
Das Protokoll war im Juli 2004 in Moskau unterzeichnet worden. Es sieht die Verlängerung des Abkommens um weitere sieben Jahre vor. Jetzt ist es ratifiziert.
Das Abkommen selbst war von beiden Ländern 1997 ratifiziert worden. Ein Jahr später wurde eine Vertretung der russischen Einwanderungsbehörde in Kirgisien eröffnet.
Seit 1998 händigte die Vertretung mehr als 30 000 Genehmigungen für die Umsiedlung aus, so dass mehr als 111 000 Russen aus Kirgisien nach Russland ziehen konnten. Zurzeit leben in Kirgisien etwa 500 000 Menschen russischer Herkunft, was etwa elf Prozent der Bevölkerung dieses Landes ausmacht.
Nach Einschätzung des russischen Außenministeriums wird die Einwanderungszahl der russischsprachigen Bevölkerung aus Kirgisien konsequent zunehmen. In erster Linie lasse sich dieser Trend auf wirtschaftliche und soziale Umstände zurückführen.

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