Russland
Größte Militärparade seit Sowjetzeit in Moskau beginnt
Die Schau gilt dem 63. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland. Die prunkvolle Parade wird vom neuen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew abgenommen, der zugleich Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte ist.
Zum ersten Mal seit 1990 werden im Stadtzentrum von Moskau wieder Panzer und sonstige schwere Kampftechnik auffahren. Ex-Präsident Wladimir Putin hatte die Parade nicht als "Säbelrasseln" bezeichnet. Das wieder erstarkende Russland wolle neue Raketen und Kampfflugzeuge präsentieren und damit zeigen, dass sein Verteidigungspotenzial ausreichend genug sei. Von Drohungen an die Adresse des Westens sei dabei keine Rede.
An der Parade nehmen 8000 Armeeangehörige teil. Für schönes Wetter sorgen speziell ausgerüstete Flugzeuge der russischen Fliegerkräfte, die in einer Höhe von bis zu 4500 Metern in einem Umkreis von 50 bis 300 Kilometer von Moskau in den Wolken ein Präparat versprühen, um den Regen zu provozieren. Somit bleibt der Himmel über Moskau klar. Einsatzbereit sind zehn solche Maschinen.

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