Russland
Grippegefahr: Russland erwägt Verschiebung von Schulbeginn
Thema: Schweinegrippe-Gefahr
„Wir haben die am Dienstag veröffentlichte Meinung der Weltgesundheitsorganisation hinsichtlich einer möglichen Verschiebung des Schulbeginns, falls sich die Ereignisse nach einem Schnellszenario entwickeln werden, mit Genugtuung zur Kenntnis genommen“, sagte Onischtschenko.
Nach dem heutigen Stand sind landesweit insgesamt 12 Erkrankungsfälle an der neuen Influenza bestätigt worden.
Der Oberste Hygiene-Arzt erwähnte in diesem Zusammenhang die letzte Regierungsberatung, die dem Kampf gegen die Ausbreitung des hochpathogenen Grippevirus gewidmet war und unter Leitung von Vize-Premier Viktor Subkow stattgefunden hatte.
Laut Onischtschenko sei Russland noch grippefrei, denn alle Infektionsfälle seien eingeschleppt worden.
Nach Angaben des Mediziners sind die russischen regionalen Behörden beauftragt, alle Charterflüge aus allen Urlaubsgebieten zu kontrollieren. Instruktionen zum richtigen Verhalten bei Grippegefahr seien in alle Gebiete Russlands verschickt worden.
„Wir sind uns dessen bewusst, dass im August ein massenhafter Zustrom von Urlaubern zu erwarten ist, der das Risiko der Einschleppung neuer Infektionsfälle erhöht“, so Onischtschenko.
Im September, da die Zahl der Erkrankungen an konventionellen Grippearten im Land ansteigen werde, sei mit einer verschärften Situation zu rechnen, sagte er.
Onischtschenko empfahl auch den regionalen Behörden, die Heizungsanlagen in den Schulgebäuden bis zum 1. September reparieren zu lassen, um das Erkrankungsrisiko zu mindern.

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