Russland
Inguschetien kämpft mit Überwachungskameras gegen Terror
Wie die inguschetische Verwaltung mitteilte, sollen die Kameras die wichtigsten Plätze, Straßen und Orte rund um die Uhr observieren und Daten an die Polizei weiterleiten. Von der Maßnahme verspricht man sich eine bessere Verhütung und Aufklärung von Verbrechen.
In diesem Sommer war Inguschetien von einer Reihe schwerer Terroranschläge und Attentate erschüttert worden. Beim Attentat am 22. Juni wurde der Präsident der Republik, Junus-Bek Jewkurow, schwer verletzt. Mitte Juli war die Bürgerrechtlerin Natalja Estemirowa, die vor ihrem Wohnhaus im benachbarten Tschetschenien entführt worden war, in Inguschetien tot aufgefunden worden. Zudem gab es Attentate auf ranghohe Polizisten, Zivilschützer und andere Beamte. Am gestrigen Mittwoch wurde der inguschetische Bauminister in seinem Arbeitszimmer erschossen.

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