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Tschetscheniens Präsident: Nie wieder Krieg

15:12 13/12/2009

Das Volk Tschetscheniens lässt sich niemals mehr in einen neuen Krieg verwickeln. Das sagte der Präsident der Kaukasus-Republik, Ramsan Kadyrow, in einer Ansprache anlässlich des 15. Jahrestags des Beginns des ersten Tschetschenien-Konfliktes.

GROSNY, 13. Dezember (RIA Novosti). Das Volk Tschetscheniens lässt sich niemals mehr in einen neuen Krieg verwickeln. Das sagte der Präsident der Kaukasus-Republik, Ramsan Kadyrow, in einer Ansprache anlässlich des 15. Jahrestags des Beginns des ersten Tschetschenien-Konfliktes.

Am 11. Dezember 1994 hatten die Föderalen Truppen auf Befehl des damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin die Verwaltungsgrenze zu Tschetschenien überschritten, um „verfassungsmäßige Ordnung" in der Kaukasus-Republik wiederherzustellen. Der erste Tschetschenien-Krieg begann.

Fotoreihe: Panzer rücken in Tschetschenien vor. Dezember 1994

Der 11. Dezember sei ein tragisches Datum sowohl für die Tschetschenische Republik als auch für ganz Russland, so Kadyrow in seiner Ansprache. Er erinnerte an die grausamen „Bombenanschläge auf Städte und Dörfer, die Tausende unsere Landsleute das Leben kosteten: Tschetschenen, Russen, Inguscheten, Zivilisten und Soldaten".

„Wer an dieser Tragödie schuld ist, ist dem Urteil der Geschichte überlassen", sagte der tschetschenische Präsident. Aber so etwas dürfe sich nie mehr wiederholen. „Ich bin überzeugt: das tschetschenische Volk ist weise genug und lässt sein friedliches Leben nie mehr zerstören."

Fotos zum Taktikdrill im Kaukasus

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