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„Kaukasus ist keine Atombombe, sondern Puffer gegen Abschaum"

19:05 15/05/2010

Die verbliebenen bewaffneten Extremisten müssen ausgeschaltet und neue Arbeitsplätze geschaffen werden - so lautet das Konzept von Alexander Chloponin, dem Beauftragten des russischen Präsidenten im Nordkaukausus.

MOSKAU, 15. Mai (RIA Novosti). Die verbliebenen bewaffneten Extremisten müssen ausgeschaltet und neue Arbeitsplätze geschaffen werden - so lautet das Konzept von Alexander Chloponin, dem Beauftragten des russischen Präsidenten im Nordkaukausus.

„Der Kaukasus ist keine Atombombe und kein Pulverfass, auf dem wir sitzen. Für Russland ist das ein strategisches Territorium", betonte Chloponin am Samstagabend in Moskau. Gerade deshalb investiere man in diese Region so viel Geld und stationiere dort so viele Sicherheitskräfte.

Der Nordkaukasus sei ein „starker Puffer" dagegen, dass „Abschaum" wie Terrorismus und Extremismus nach Russland gelange. Diese Region sei für Russland auch eine „einmalige Brücke" in den Nahen Osten. Außerdem gehe es um „unser demografisches Potential", denn der Nordkaukasus sei heute das „einzige Gebiet, dank dem die Bevölkerungszahl in Russland wächst".

Um das Leben im Nordkaukasus besser zu machen, müsse man zwei Wege parallel gehen. Erstens handle es sich darum, den „wenigen verbliebenen Unmenschen, die sich noch im Wald verstecken, den Todesschuss zu geben", so Chloponin in Bezug auf die bewaffneten Extremisten. Zweitens müsse die junge Generation es lernen, zu „arbeiten anstatt mit Waffen herumzugehen".

„Um das zu errreichen, müssen hier Produktionbetriebe entstehen. Gerade dieser Kurs sollte der Entwicklungsstrategie für den Nordkaukasus zugrunde liegen", so Medwedews Statthalter.

Dem in diesem Jahr gebildeten Föderationsbezirk Nordkaukasus gehören die Teilrepubliken Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Karatschai-Tscherkessien, Nordossetien und Tschetschenien sowie der Kreis Stawropol an.

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