MOSKAU, 04. Mai (RIA Novosti). Nachdem US-Präsident Barack Obama zu strengeren Schutzmaßnahmen bei Pakistans Atomwaffen gemahnt hat, analysieren US-Experten mögliche Sicherheitslücken. Wie die “New York Times” in ihrer Montagsausgabe berichtet, sehen US-Regierungsexperten im Moment zwar keine unmittelbare Gefahr für Pakistans Atomarsenale in der Hauptstadt Islamabad. Die Vereinigten Staaten wüssten aber nicht, wo sich weitere Atomanlagen befänden. Pakistans Behörden wichen US-Nachfragen zu diesem Thema aus, beklagte ein US-Regierungsbeamter gegenüber der Zeitung. Die „NY Times“ zitierte US-Außenministerin Hillary Clinton mit den Worten, pakistanische Waffen seien über das Land verteilt und es gebe kein zentrales Depot. Einige US-Experten befürchten in diesem Zusammenhang, dass pakistanische Extremisten einen Zwischenfall provozieren könnten, um ein Atomdepot umstationieren zu lassen. Dann würden sie den neuen Lagerungsort erfahren, so der Bericht. Die Taliban seien inzwischen im Bezirk Buner 60 Meilen von Islamabad aktiv, schrieb die Zeitung. US-Präsident Barack Obama hatte in der vergangenen Woche auf die Gefahr hingewiesen, dass pakistanische Atomwaffen „in falsche Hände“ gelangen könnten. weitere Artikel zu diesem Thema
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