JEKATERINBURG, 18. Mai (RIA Novosti). Mit gefährlichen psychologischen Einwirkungen haben Extremisten eine Großoffensive im Internet gestartet, sagte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew und kündigte Gegenmaßnahmen an.
„Destruktive, darunter extremistisch orientierte Kräfte, greifen heute immer aktiver auf Internet-Ressourcen zurück, um auf die Menschen informationell und psychologisch einzuwirken, ihre Ideen zu propagieren, neue Mitglieder anzuwerben und Finanzierungsquellen zu suchen“, so Nurgalijew am Montag in Jekaterinburg in einer Beratung mit seinen Amtskollegen von der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).
Diese Organisation, der neben Russland auch China, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan angehören, muss laut Nurgalijew ihre Kooperation ausbauen, um gegen die „verbrecherische Propaganda“, die Cybergangster sowie Porno-Händler im Internet gemeinsam vorzugehen.