MOSKAU, 26. November (RIA Novosti). Ein Abkommen, das russischen Unternehmen die Wartung sowjetischer Militärtechnik für die NATO ermöglichen soll, ist einem Zeitungsbericht zufolge in greifbare Nähe gerückt. „Wir stehen kurz vor einem Abkommen mit der NAMSO (NATO Maintenance and Supply Organization). Wenn die Verhandlungen erfolgreich enden, erreichen wir das seit langem angestrebte Ziel, und zwar die Möglichkeit, NATO-Mitglieder ohne Vermittlung einiger osteuropäischer Länder zu kontaktieren“, zitierte die Zeitung „Kommersant“ in ihrer Donnerstagausgabe den russischen NATO-Botschafter Dmitri Rogosin. Russland sei bereit, die NATO-Kräften zur Verfügung stehende Militärtechnik aus sowjetischer Produktion zu warten. Es gehe etwa um Militärtransport- und Kampfhubschrauber: Über 400 solche Maschinen befänden sich zurzeit außerhalb Russlands, so Rogosin. Fotostrecke: 60 Jahre Kamow-Hubschrauber Dieses Thema stehe voraussichtlich am 4. Dezember beim Treffen des russischen Außenministers mit seinen NATO-Amtskollegen zur Erörterung, bestätigte ein Sprecher des russischen Außenministeriums. Ein Sprecher des russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport sagte der Zeitung, Russland könne beim Verhandlungserfolg einen großen Markt abdecken: Sowjetische Militärtechnik stehe nicht nur den Ex-Mitgliedern des Warschauer Paktes zur Verfügung, sondern komme auch in Afghanistan zum Einsatz. Fotostrecke: Friedhöfe sowjetischer Militärtechnik bei Kabul „Heute kooperieren wir mit einigen NATO-Ländern auf bilateraler Basis. Bevor es zu dieser Kooperation kommt, fragen diese Länder oft die NATO-Führung um Erlaubnis. Wenn das neue Abkommen zustande kommt, wird dieses Problem vom Tisch sein“, hieß es. weitere Artikel zu diesem Thema
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